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Kopfkino heute geschlossen: Raus aus der Grübelfalle!

Kopfkino heute geschlossen: Raus aus der Grübelfalle!

Der Grübel-Stuhl hilft dir, Probleme und Sorgen nicht mehr im Alltag mit dir herumzutragen. Somit bekommst du den Kopf wieder frei für andere Dinge.

Wenn deine Gedanken immerzu um das eine Thema kreisen, dann musst du dich diesen Gedanken widmen. Sie wollen gedacht werden. Das, was dich belastet, möchte einmal da sein dürfen. Mit der Methode des Grübel-Stuhls entscheidest du dich ganz gezielt für einen Zeitpunkt und einen Ort, an dem du deinen Grübeleien freien Raum lässt. Sodass du nur zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort grübelst – und nicht mehr ständig.

Wie funktioniert das Prinzip des Grübelstuhls?

Suche dir einen Platz
1. Such dir einen Sessel in deinen eigenen vier Wänden. Der Grübelstuhl sollte nicht zu bequem sein und auf keinem Fall dein Lieblingsplatz. Zum Beispiel ein Klappstuhl, an einem Ort wo dir nicht grossartig viel bedeutet, ist zum Grübeln gut geeignet. Taufe diesen Sessel nun um in Grübel-Stuhl.
1.
Nimm dir Zeit
Fortan nimmst du dir jeden Tag zu einer festen Zeit (z.B. 19:00 Uhr) zwanzig bis dreissig Minuten Zeit zum Denken und Sorgen machen (am besten problemlösend und nicht (zu) sorgenvoll).
2.
Halte deine Gedanken fest
Du kannst dir auch einen Notizblock auf dem Grübel-Stuhl bereitlegen. Sich Notizen zu machen, ist erlaubt und kann sehr hilfreich sein.
3.
Beende deine Grübelzeit
Am Ende der Grübelzeit sagst du dir: «Für heute bin ich fertig, jetzt mache ich was anderes.» Anschliessend verlässt du den Stuhl und gehst wieder anderen Dingen nach.
4.

Wenn du ausserhalb der Grübelzeit bemerkst, dass du grübelst, also sobald ein Grübelgedanke auftaucht, stellst du dir ein grosses rotes Stoppschild vor. Sag laut (zur Not auch Leise): «STOPP»! Jetzt ist nicht der richtige Moment, dass ich mich mit euch beschäftige. Ich habe eine Grübelzeit! Dies ist nicht jetzt, sondern später oder morgen wieder (z.B. 19.00 Uhr). Du kannst dir auch zur Unterstützung leicht auf beide Oberschenkel klopfen. Auch das hilft, aus den Gedanken herauszukommen.

Ablenkung ist erlaubt und gut. Wie kannst du dich ablenken?

Das lenkt alles ab und hilft, aus den Gedanken heraus zu kommen. Akzeptiere, dass die unangenehmen Gedanken gerade da sind. Aktivitäten, die dir gut tun, können es Tag für Tag leichter machen, angenehme Gedanken hinzuzufügen und damit weniger Zeit mit belastenden Gedanken zu verbringen. Es ist wichtig die Übung täglich zu nutzen, damit sich dein Gehirn daran gewöhnen kann. Du wirst merken mit der Zeit und Übung wird es leichter und leichter.

Worauf wartest du noch? Die Methode funktioniert nur, wenn du sie auch wirklich ausprobierst. Also los, freu dich, dass du ganz aktiv was gegen dein Gedankenkreisen tun kannst.

Erfahre mehr zum Thema Grübeln

Was passiert mit unserem Körper, wenn wir grübeln? Warum ist Grübeln nicht gut für dich? Mehr zum Thema gibts im letzten Beitrag.