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Warum Grübeln nicht gut für dich ist

Warum Grübeln nicht gut für dich ist

Über sich nachzudenken ist normal: Doch wer ständig grübelt, unterschätz oft, wie das Gedanken-Karussell der eigenen Gesundheit schadet.

Vielleicht kennst du das Hängenbleiben in Gedanken und Sorgen? Ein bisschen wie in einem Karussell – man dreht sich ständig im Kreis. Brütende Gedanken, den einen quälen sie öfter, den anderen seltener.

Was sind Auslöser für ein solches Gedankenkarussell?

Alle diese Auslöser sind mit Emotionen verbunden. Das können Angst, Ärger, Wut oder Trauer sein. Die Emotionen beeinflussen unsere Gedanken und unsere Handlungen.

Bei Menschen, die generell mehr grübeln, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, in eine Depression zu rutschen.

Denkst du oder grübelst du?

Woher kommen Gedanken und was sind Gedanken überhaupt? Gedanken sind kein vages «Etwas», sondern elektrische Impulse, die elektrische und chemische Umschaltungen im Gehirn auslösen. Gedanken sind Kräfte. Erhält das Gehirn einen elektrischen Impuls – also einen Gedanken − so wird es sofort aktiv: Schnell werden die chemischen Substanzen im Körper freigesetzt und das zentrale Nervensystem wird in Bereitschaft versetzt, entsprechend zu reagieren und zu handeln. Was genau im Körper passiert und welche Gedanken in den Sinn kommen, wird vom Unterbewusstsein bestimmt, also von dem, was von Kindheit an gelernt und erfahren wurde. Eine bestimmte Reaktion eines Menschen oder eine Situation drückt immer einen «Knopf» und das Unterbewusstsein spult automatisch das hierfür angelegte Gefühls- und Verhaltensprogramm ab.

Kreisende, negative Gedanken zehren sowohl an unseren eigenen Energiereserven als auch an den Menschen in unserem Umfeld. Lass uns gemeinsam denken und nicht grübeln!

Was passiert mit deinem Körper während du grübelst?

Wer grübelt, hat gleichzeitig eine höhere Cortisolausschüttung. Cortisol ist ein Hormon, das der Körper in Stresssituationen freisetzt. Die Anfälligkeit für Angst und Depressionen ist durch das Stresshormon Cortisol bedingt, denn dieses erhöht die Größe und Aktivität eines Gehirnteils, der Amygdala, wodurch negative Gefühle, Furcht, Angst oder Aggressionen verstärkt werden. Grübeln bedeutet demnach mentalen Stress für den Körper. Deswegen ist es wichtig, zu lernen aus den Gedanken, die belasten, wieder auszusteigen.Es gibt keinen ultimativen Trick oder Tipp, der dir sofort und jetzt hilft. Grübeln hast du lange trainiert also wird es auch eine Zeit brauchen, bis du wieder rauskommst. Ein dauerhafter Stopp wird sich nur dann einstellen, wenn sich die belastende Situation als Auslöser der Grübelei (zum Positiven) ändert – oder dein persönlicher Zugang bzw. deine Einstellung zur Situation.

Kreisende, negative Gedanken zehren sowohl an unseren eigenen Energiereserven als auch an den Menschen in unserem Umfeld. Lass uns gemeinsam denken und nicht grübeln!

Mein Tipp um deinen Gedanken-Kreislauf zu unterbrechen:
Der Grübel-Stuhl!

Mehr dazu gibts im nächsten Beitrag.